Liebe bergwärts-Leserinnen und Leser,

die längsten Tage des Jahres stehen bevor, wenn Sie dieses Heft im Briefkasten finden – sei es an der Hauswand oder im Rechner. Aber die Tage werden auch wieder kürzer, und wenn Sie – nach hoffentlich gelungenen und unfallfreien Touren in den Bergen – wieder zu Hause sind, ist es auch Zeit, Bilanz zu ziehen. War es so voll wie befürchtet? Oder ist es gelungen, eine der vielen stillen Ecken in den Alpen zu 
finden?

Wir in der Redaktion werden uns in der Herbst-Ausgabe von bergwärts mit der Neuauflage des Buchs „Die Alpen“ beschäftigen. Werner Bätzing, einer der bekanntesten Alpenforscher im deutschsprachigen 
Raum, hat sein Standardwerk komplett überarbeitet. Welches Fazit zieht er nach 50 Jahren Beschäftigung mit dem Gebirge? Ist es noch Rückzugs- und Erholungsort oder in Teilen mittlerweile ein Abenteuerspielplatz? Und wie verändert der Klimawandel Berge, Bewohner und Besucher?

Dazu passt die Exkursion von Senioren unserer Sektion zum Aletschgletscher, dem größten Gletscher der Alpen. Er ist immer noch groß, aber an seinem erschreckend schnellen Schrumpfen lässt sich das Tempo 
des Klimawandels anschaulich ablesen. Wie immer im Herbst müssen wir auch über Geld reden. Der Haushalt der Sektion soll auf der Mitgliederversammlung im November beschlossen werden. Wir zeigen, wofür die Beiträge ausgegeben werden, berichten, wie es um die Planungen für einen möglichen Umzug bestellt ist – und was dieser womöglich kosten würden.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern schöne Touren. Kommen Sie gesund und zufrieden wieder nach Hause.

Redaktion bergwärts

© Aletschgletscher / Foto: Jürgen Schätzle
© Aletschgletscher / Foto: Jürgen Schätzle